Zylinder-Neuanfertigung...
Alle
Geometrien und Ausführungen nach PLAMEX-Auslegung,
Kundenzeichnung und Muster bis Dmax = 200 mm, Lmax=6000
mm in:
- Nitrierstahl:
1.8550, 1.8519, 1.8523
- Durchhärtestahl:
1.2379
- Rost-
und säurebeständigem Stahl: 1.4122
Bimetallzylinder
mit abrasions- und korrosionsbeständiger Auskleidung oder Bohrung.
Glatte oder profilierte Buchsen aus Nitrierstahl oder pulvermetallurgischen
Legierungen.
Geschleuderte
Zylinder...
Geschleuderte
Zylinder, auch Bimetall-Zylinder genannt, bestehen aus unlegierten
oder legierten Trägerwerkstoffen, deren Bohrungsoberflächen
mit einer Hartlegierung ausgeschleudert sind.
Der
Trägerwerkstoff - bzw. Zylindermantel - und die Schleuderschicht
erfüllen unterschiedliche Funktionen, bilden aber ein einheitliches
Ganzes.
Der
Zylindermantel muss die besonders beim Spritzgießen auftretenden
hohen Innendrücke, die im Normalfall 1800 und 2000
bar betragen und im Sonderfall auf 2800 bar steigen, und
die Betriebstemperaturen (Z.B. ca. 300°C bei PA 6.6 und ca. 400°C
bei PTFE) sicher aufnehmen, ohne dass die innenliegende Panzerschicht
und der Mantel selbst reißen.
Für
niedrige und mittlere Belastungen (z.B. bei Extruder-Zylindern) werden
vielfach unlegierte C-Stähle, für hohe Belastungen
(z.B. bei Zylindern für Spritzgießmaschinen) legierte Stähle
verwendet.
In
Sonderfällen wenn auch der Zylindermantel einer korrosiven Belastung
unterliegt, sind korrosionsbeständige Werkstoffe erforderlich,
z.B. austenitischer Cr-Ni-Stahl, oder Sonderwerkstoffe auf Ni-Basis
wie Hasteloy-C4 oder Inconel-625.
Die
Panzerschicht hat eine homogene Verbindung mit dem Trägerwerkstoff
in Form einer über die ganze Zylinderlänge
gleichmässigen Diffusionszone. Die Dicke der fertig gehonten Panzerschicht
beträgt im Normalfall 1,5 mm, mit gleichbleibenden Eigenschaften
über die gesamte Schichtdicke.
Ein
dramatisches Ansteigen des Verschleißes nach wenigen Zehntel-Millimetern
Abtrag, wie man es von Nitrierstahlzylindern kennt,
ist daher bei Bimetallzylindern nicht vorhanden.
Um
den Anforderungen gegen Verschleiß und/oder Korrosion gerecht
zu werden, wurden folgende Legierungen entwickelt:
-
Die
Gruppe Verschleissbeständig findet
Anwendung bei der Verarbeitung von Formmassen mit Füllstoffen,
die abrasiv wirken, ohne jede Korrosionswirkung. Hauptlegierungsbestandteile:
Fe-Ni-B / Härte: HRC RT=65-68; HRC 300°C=55-57
-
Wird
eine hohe Korrosionsbeständigkeit gefordert, z.B. bei der
Verarbeitung von PTFE, PVDC und ähnlichen Formmassen,
kommen die Legierungen der Gruppe Korrosionsbeständig
zum Einsatz. (Bedingt für Glasfaserfüllungen verwendbar)
Hauptlegierungsbestandteile: Ni-Co-Cr-B / Härte: HRC
RT=52-56; HRC 300°C=49-53
- Der
Anteil der Formmassen und Füllstoffe, die sowohl Verschleiss
als auch Korrosion bewirken, hat immer mehr zugenommen und wird
in Zukunft noch größer werden. Das bedeutet, dass
ein weitgehend universal verwendbarer Bimetall-Zylinder mit hoher
Lebensdauer und Sicherheit bezüglich Qualität der Spritzartikel
eingesetzt werden muß. Hier kommen zwei Legierungen auf
Fe-Cr-Ni-B-Basis mit Mo und V in Frage. Härte: HRC RT=64-69;
HRC 300°C=56-62
Der
verschleiß- und korrosionsbeständige Bimetall-Zylinder
hat sich auch unter extremen Bedingungen bewährt und als
Standard-Zylinder immer mehr Eingang in die Extrusions - und
Spritzgießtechnik gefunden.
Regenerierung...
Z.B.
durch Ausbuchsen unter Verwendung von Nitrierstahl, Bimetall oder
Pulvermetall. Vollkommene geometrische Überholung.
PLAMEX
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