Flexible
Lösungen...
Mit
durchgängiger Flexibilität der Engineering- und Produktionsabteilungen
ist PLAMEX in der Lage
spezielle Nischenanlagen, unter Einbeziehung der verfügbaren Vielfalt
von modularen Bauteilen, kostengerecht zur industriellen Reife zu entwerfen,
zu bauen und auszutesten.
Beispiel:
Folienanlage
mit Kletthäkchenoberfläche

Beispiel:
Spezial-Monofilamentanlage
zur Herstellung
nicht resorbierbaren chirugischen Nahtmaterials
In
enger Zusammenarbeit mit einem renommierten Commodity-Monofilamenthersteller
wurde eine Spezialanlage konzipiert, hergestellt und zur Produktionsreife
getestet und modifiziert. Mit dieser Anlage wird unter strengsten medizinischen
Anforderungen ein Feinstfilament aus PVDF - Polyvinylfluorid hergestellt.
Produktbeschreibung:
1980
wurde ein Kunststoff gefunden, der sich hervorragend zur Extrusion eignet
und als erstes Monofilament als absolut nicht resorbierbar gilt. Es
ist PVDF – Polyvinylidenfluorid. In mehreren Histologien konnte
nachgewiesen werden, daß die Oberfläche von PVDF in Muskel-Haut-Geweben,
insbesondere in Gefäßen, vollkommen erhalten bleibt und keinerlei
Verbindung zum Umfeld herstellt, sich somit höchst inert und irritationsfrei
verhält.
Voraussetzung
für die medizinische Verwendung ist auch ein weit verbessertes
Handling gegenüber herkömmlichen Materialien. Der Faden ist
geschmeidig und hat schon mit drei Knoten einen festen Knotensitz. Bei
kurzem Strecken des Fadens nach Entnahme aus der sterilen Verpackung
bleibt der Faden gerade und geschmeidig. Andere Fäden haben weitestgehende
Kringeleffekte.
Versuche,
Testreihen und hochqualifizierter Spezialmaschinenbau haben es ermöglicht,
PVDF in Durchmessern bis zu 30 µm dünn, kontrastreich vor
allem stabil genug zu produzieren und somit für die Transplantations-Gefäßchirugie,
für Ophtalmologie und feinste Nervennähte verwendbar zu machen.
Nach langer Entwicklung wurde ein hohes Produktniveau erreicht, das
es ermöglicht, PVDF, sowie auch Polyamide und Polypropylene als
konstante Spitzenqualtiät zu produzieren.
PVDF
ist als chirugisches Nahtmatrial nahezu weltweit patentrechtlich geschützt.
Beispiel:
Anlagen zur Herstellung von Halbzeugen
aus technischen Kunststoffen
Die
moderne Technik ist heute ohne die technischen Kunststoffe
(Engineering thermoplastics) undenkbar. Im Vergleich mit konventionellen
Werkstoffen wie etwa Holz oder Metall bieten Kunststoffe viele Vorteile.
Wann auch immer besondere Korrosionsbeständigkeit, geringer Verschleiß,
hohe mechanische Festigkeit, geringes Gewicht, gute Gleiteigenschaften
oder tiefer Lärmpegel (um nur wenige Anforderungen zu nennen) von
Bedeutung sind, bieten diese Materialien aussergewöhnliche technische
Problemlösungen zu relativ geringen Kosten.
1.
Extrusion von High-Tech-Kunststoffen zu Vollstäben
Da
die Mehrheit dieser Materialien einer aufwendigen spanabhebenden Weiterverarbeitung
unterliegen, und der Basisrohstoff relativ teuer ist, müssen die
das Halbzeug herstellenden Verfahren und Maschinen äußerst
zuverlässig und präzise arbeiten. Erfahrungen und ein sich
auf den modernsten Stand befindendes Know How, insb. in der Auslegung
der Schneckengeometrien sind Grundvorraussetzung für all diese
empfindlichen Rohstoffe. Nur eine extrem genaue Temperaturführung,
basierend auf langjähriger Erfahrung in der Auslegung von Düsen
und Kalibrierungen sowie deren Interdependenz, wie auch ein adäquater
Bremsabzug garantieren ein lunkerfreies, rigides Halbzeug, welches in
der Folge ohne Ausschuß durch z. B. Lunker gesägt, gebohrt,
gefräst, gedreht und poliert werden kann.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entwickelte, baute und lieferte
PLAMEX komplette Anlagen
zur Herstellung von lunkerfreien, rigiden Vollstäben aus PA, PET,
POM im Durchmesserbereich von 6 bis 100 mm und bis zu 10 Stäben
in Simultanproduktion.
Hauptkomponenten:
- Fördern,
Dosieren
-
Extrusion
-
Formgebung
-
Kühlen
-
Bremsabzug
-
Ablängen
Vollstabanlage

Extrusionsbeispiele:
Anwendungsbeispiele:

2.
RAM-Extrusion von konventionell nicht extrudierbaren Kunststoffen
Die
RAM-Extrusion erlaubt es, nicht plastifizierbare, hochmolekulargewichtige
Kunststoffe zu Profilen zu verarbeiten, welche in Bezug auf ihre Eigenschaften
den Halbzeugen, die von diesen Materialien im konventionellen Sinterverfahren
hergestellt wurden, überlegen sind.
RAM-Extrusionsprofile
Konventionell
nicht extrudierbare Kunststoffe, die mit Schneckenpressen nicht verarbeitet
werden können, wie z. B. hochmolekulargewichtiges Polyäthylen
(UHMWPE – Ultra High Molekular Weight Polyethylene), wurden früher
in Formen gesintert. Bei der Weiterverarbeitung zu Folien und Tafeln
müssen die gesinterten Rundstäbe oder Viereckblöcke noch
geteilt werden. In jedem Falle war eine maschinelle Bearbeitung mit
dabei anfallendem großem Abfall notwendig, um das gewünschte
Profil zu erhalten. Mit der RAM-Extrusion gibt es ein Verfahren, welches
diese Nachteile eliminiert. Gleichzeitig werden die Materialeigenschaften
verbessert.
Ultrahochmolekular-gewichtige
Rohstoffe wie UHMWPE besitzen Eigenschaften wie hohe Abrasionsfestigkeit
und geringe Oberflächenfriktion bei Gleitapplikationen, welche
sie für eine Vielzahl von Anwendungen prädestinieren, wie
z. B. Gleitlager, Führungsschienen für Fördervorrichtungen,
Skiunterbelägen, Steckverbindungen im medizinischen Bereich etc.
.
Seit
die RAM-Extrusionstechnik als ökonomischer, abfallfreier Herstellungsprozess
existent ist, gewinnt der Einsatz dieser Materialien mit ihren hohen
Abriebfestigkeiten bei gleichzeitig exzellenten Gleiteigenschaften ständig
an Bedeutung.
RAM-Extrusion
Für
die RAM-Extrusion von UHMWPE mit Massekennzahlen von 6 – 10 wurden
Maschinen entwickelt die maschinentechnisch im Kernstück aus einem
Hydraulikzylinder bestehen.
In den sogenannten RAM wird unter Druck mit genauester Temperaturführung
das hochmolekulare Material, welches vorher feindosiert zugeführt
wurde, plastifiziert und in der Folge diskontinuierlich zu einen Endlosprofil
verarbeitet, in der das Schrumpfverhalten berücksichtigenden Düse
zu den Endabmessungen kalibriert und gleichzeitig kontinuierlich gesintert.
Die Verfahrenseinheit ist auf einem robusten Rahmen montiert, welcher
gleichzeitig das starke Hydraulik- aggregat aufnimmt. Platzsparend ist
die elektrisch-elektronische Regelung, sowie auf Wunsch die Speicherung
der Verfahrensparameter kompakt maschinenbaulich integriert.
Jede
Ablängung des Extrudates ist möglich, da es sich um einen
kontinuierlichen Endlosprozess handelt. Dickwandige Profile werden mit
einer Säge nachfolgend zu gewünschten Abmessungen abgelängt
und abgelegt. Flexibles, dünnwandiges Extrudat kann auf Spreiztrommeln
aufgewickelt werden. (ca. max 700 m/Rolle).
Abgesehen von der Qualität des Produktes, welches im Gegensatz
zu den nach alter Technologie gesinterten Halbzeugen gleichmässiger
über die gesamte Länge ist, gibt es andere offensichtliche
Vorteile: Z. B. saubere, glatte Oberflächen sowie die Dimensionsgenauigkeit
des Profiles.