Die Herstellung "Biaxialer Schlauchfolien"...

Die PLAMEX-Anlage auf einen Blick:

  • Horizontale, bedienerfreundliche Anordnung.
  • Übersichtliche Anlagenkonzeption bis ins Detail.
  • Kompromisslose Lösungen für die Messung und Verarbeitung der Eingabe und Prozessgrößen.
  • Reproduzierbare Qualitätsprodukte im Kaliber 40 mm - 200 mm.
  • Menuegesteuerter Computereinsatz unter Windows.
  • Umfangreiches Dokumentations- und Berichtswesen.
  • Anlagegeschwindigkeiten bis 150 m/min.

 

PLAMEX Triple-Bubble im Schema:

Extrusion
Direkt oder über Dosier- und Mischsysteme werden die Extruder mit den verschiedenen Materialkomponenten beschickt. Die Schmelze gelangt über genau dosierende, pulsationsfreie Schmelzepumpen in die PLAMEX Compac-150 Ein- oder Mehrschichtdüse (2). Durch den Ring-spalt wird ein Primärschlauch ein- bis fünfschichtig vertikal nach unten in ein Kühlbad (3) extrudiert.

 

Kühlung und Kalibrierung
Nach der Extrusion durchläuft der Primärschlauch bis zur Abquetschung im Wasserbad die Kühl- und Kalibrierstrecke. Er wird stabilisiert und kalibriert durch Vakuum - Kalibriervorrichtungen. Die Kühlung erfolgt als Sprühkühlung. Kalibrier- und Kühlmethode richten sich nach dem kundenspezifischen Anwendungsfall. Die auf umfassenden Versuchsreihen basierenden Verfahrensparameter und insbesondere die Schlauchtoleranzen werden laufend überwacht und nachgeregelt. Der doppelflachgelegte Primärschlauch hat am Ende der Kühlstrecke die notwendige amorphe Molekularstruktur und tritt in den Aufheizbereich.

 

Verstreckung
In der Verstreckung (5) wird der in der Heizstrecke (4) auf optimale Prozesstemperatur gebrachte Primärschlauch durch Innenluft und zwischen Reckwalzen biaxial verstreckt. Es werden rohstoffabhängige Flächenvertstreckungen von bis zu 1:14 erreicht.

 

Thermofixierung
Der Prozess setzt sich fort im Thermofixierofen (6), der mit Heißluft und zur Intensivierung des Tempervorganges mit zusätzlichem Heissdampf betrieben werden kann. Hier schrumpft der hochverstreckte Schlauch auf sein Endkaliber. Die Molekülketten befinden sich in einem Gleichgewicht, was ein Nachschrumpfen bei Normaltemperatur und normaler Feuchtigkeit weitgehend ausschließt. Dabei muss das elastische Potential für die Ausdehnung des Kunstdarms beim Füll- und Brühvorgang sowie für den faltenfreien Rückschrumpf erhalten bleiben.

 

Steuerung
Die Einschichtanlage kann konventionell oder über Computer gesteuert werden. Bei einer Mehrschichtanlage ist die Computersteuerung unerlässlich. Die Menueführung unter Windows erleichtert die Bedienung Der Betreiber definiert Rohstoffe, Farben, Abmessungen, Verstreckung, Schrumpfung, Leistung, Temperatur- und Druckprofile. Der Computer errechnet alle abhängigen Parameter, wie Breiten, Durchmesser, Drehzahlen. Im Display sind alle eingegebenen und errechneten Werte sichtbar. Rezepturen und alle Prozessdaten sind gespeichert und können ausgedruckt werden.

 

Technolgie im Dienst des Kunden - Entwickelt von PLAMEX!